| Die
Tischlerei Henning, ein bis heute in 3. Generation geführtes
Familienunternehmen, kann auf eine sehr lange und traditionsreiche
Historik zurückblicken.
Otto Henning
legte im November des Jahres 1928 seine Meisterprüfung ab.
Am 1. April 1930 gründete er mit 2 Gesellen die Tischlerei
Henning. Damals wurde das Unternehmen parallel in Bau- und Möbeltischlerei
betrieben, wobei jeweils 1 Geselle spezialisiert war. Schon nach
geraumer Zeit konnte die Tischlerei 3 Gesellen und 3 Lehrlinge zählen.
1939 begann Gottfried
Henning eine Tischlerlehre unter der Obhut seines Vaters. Nach 3
Jahren wurde er zum Gesellen ernannt und 1948 erhielt er den Meisterbrief.
Bis dato wirkte er mit all seinen Kräften in dem Unternehmen
des Vaters. Sein Engagement für die Tischlerei überzeugte
Otto, seinen Betrieb an seinen Sohn zu übergeben. So startete
Gottfried mit 3 Gesellen und 1 Lehrling 1959 in eine neue Ära.
Trotz eines jährlichen
Umsatzes von rund 90.000 Mark musste Gottfried seine Möbelherstellung
fast ausschließlich einstellen, da es durch die Besatzung
sowjetischer Alliierter im Raum Meissen einen enormen Bedarf an
Bautischlerei gab. Doch auch diese Tendenz verblich im Laufe der
Zeit, so dass Gottfried ab 1975 das Unternehmen ohne Gesellen weiterführte.
Rückblickend konnte Gottfried insgesamt 10 Lehrlinge benennen,
die er in seiner Zeit ausbilden konnte.
Uwe Henning
Lernte bei der damals in Meißen ansässigen Tischlerei
Hempel. Auch er legtes seine Meisterprüfung ab, so dass er
1989 die Tischlerei übernehmen konnte. Seit diesem Zeitpunkt
konnte Uwe genau 14 Lehrlinge in die Welt des holzverarbeitenden
Gewerbes senden. Heute ist das Unternehmen immer noch stark der
Bautischlerei verbunden, allerdings konnten auch schon mehrfach
wieder Möbel,Tische,Innenausbauten, viele Treppen schöne
Holzdecken, Eckbänke, Schrankzimmer, Wintergärten, Vorhaüser,
Haustüren u.s.w.an Kunden verkauft werden. |